Allgemein

Die Ente ist wohl neben dem Huhn das beliebteste Geflügel auf deutschen Tischen. Von der knusprigen Ente (Peking Ente) im China Restaurant über Ente a l` Orange nach französischem Rezept oder die Barbarie Ente klassisch gebraten, es ist für jeden Geschmack etwas dabei. Ente geht fast immer bei fast allen. Das liegt natürlich vor allem an ihrem schmackhaften Fleisch. Dieses ist im Gegensatz zu Hühnerfleisch recht dunkel und auch die Fettschicht der Entenhaut ist dicker als bei anderem Geflügel. Genau diese Fettschicht macht eine Entenbrust und einen Entenbraten so knusprig und lecker. Enten werden in fast allen Supermärkten zum Kauf angeboten, und zwar frisch wie auch gefroren. Die Enten sind bereits küchenfertig und ausgenommen und fast immer weiblich. Ihr Fleisch ist einfach saftiger und zarter als das von Erpeln (Männliche Ente). Häufig bekommt man bei frischen Enten, wie auch bei anderen Geflügelsorten, die Innereien (Entenklein) separat verpackt dazu. Diese nutzt man für kräftige Saucen, Brühen, als Gericht oder als Futter für Hund und Katze.

Herkunft

Herkunft

Asien, Deutschland, Niederlande, Österreich, Frankreich, Polen

Einkauf

Einkauf

Eine frische Ente sollte man am besten an der Fleischtheke kaufen. Sie sollte immer gut gekühlt sein und nicht zu trocken. Bei tiefgefrorenen Enten sollte man auf das Herkunftsland achten, da bei kurzen Transportwegen das Fleisch eher ohne Unterbrechung der Kühlkette, durch Umlagern und Weitertransport, in den Handel kam. Auch sollte man Bio-Enten bevorzugen, denn diese sind als freilandlebende Geflügelart besonders schmackhaft und sie haben sich auch natürlich ernährt. Sie bekommen nur ökologisch wertvolles Futter neben Gras und Insekten, was ihrer natürlichen Ernährung entspricht.

Reife/ Saison

Reife/ Saison

Man bekommt ganzjährig Enten bzw. Entenfleisch zu kaufen, sowohl als  frische ganze Enten als auch tiefgefroren.

Lagerung/ Aufbewahrung

Lagerung/ Aufbewahrung

Man muss Enten, wie auch alle anderen Sorten Fleisch immer gut gekühlt im Kühlschrank aufbewahren am besten im Gemüsefach ohne andere Lebensmittel aufgrund der Salmonellengefahr. Dort hält sie sich zwischen 2 und 4 Tagen frisch. Tiefgefroren Ente hält sie sich über Monate.

Nährstoffe

Nährstoffe

Vitamin A, B, Kalium, Phosphor, Schwefel, Eisen, Zink, Kupfer

Genius-Küchentipp: 

Vor dem eigentlichen Braten der Ente gehört das Vorbereiten. Tiefgefrorene Enten sollte man immer schonend auftauen, am besten über Nacht im Kühlschrank. Das Auftauwasser muss nach dem Auftauen immer weggeschüttet werden. Danach geht man mit der zuvor gefrorenen Ente genauso weiter wie mit einer frischen Ente. Als Erstes sollte man den Bürzel entfernen, denn da sitzen die gelblichen Fettdrüsen und die können das Fleisch beim Garen bitter machen. Auch einen Teil vom Halslappen sollte man entfernen, da dieser überhängt und beim Garen eher verbrennen würde als das er von Nutzen ist. Die Ente muss nun gründlich von Innen und Außen mit klarem Wasser abgewaschen werden. Dann die Ente abtropfen lassen oder ganz leicht trocken tupfen. Nun kann man die Ente von innen und außen mit Salz, Pfeffer, Rosmarin, Majoran und Thymian würzen. Wer sie füllen möchte gibt noch 1- 2 Handvoll Backpflaumen oder aber eine Mischung aus Apfelstücken und Backpflaumen in die Ente. Dann verschließt man die Enten entweder mit Küchengarn oder Rouladennadeln. Jetzt lässt man die Ente am besten in Ruhe und über Nacht so im Kühlschrank durchziehen. Am nächsten Tag kann die Ente dann nach Rezept oder einfach klassisch bei Umluft 180° C auf einem Backblech oder im Bräter für ca. 2 Stunden im Backofen garen. Dazu passen Rotkraut und Klöße.

Passende Rezepte

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