Holunderblütensirup

Allgemein

Wer Hugo kennt und mag, der mag auch Holunderblütensirup. Seit es dieses Getränk in jeder Bar und jedem Supermarkt zu kaufen gibt, erlebt dieser Sirup ein regelrechtes Comeback. Früher wurden die Dolen des Holunderstrauches regelmäßig gesammelt und zu Hause zu Sirup gekocht. Er wurde als Heilmittel genauso genutzt wie zum Verfeinern von Speisen. Da sein Geschmack besonders blumig-fruchtig und süß ist, passt er vor allem zu Desserts und Süßspeisen. Aber auch in Cocktails und Bowlen macht er sich gut. Man kann mit ihm Tee und Getränke süßen aber auch in Smoothies schmeckt er toll. Fügt man Holunderblütensirup zu Panna cotta hinzu, ist es ein besonderer Genuss. Auch sagt man ihm bis heute nach, dass er bei fiebrigen Erkältungen als Tee sehr wohltuend wirkt. Zusätzlich zum Tee kann man auch die Blüten mit heißem Wasser übergießen und dann inhalieren. Die Dämpfe helfen den Atemwegen und wirken schleimlösend.

Herkunft

Herkunft

Weltweit

Einkauf

Einkauf

Sammelt man selbst die Dolen ein, so sollten sie recht weit von Straßen entfernt stehen. Je weniger Abgase umso besser. Fertiger Sirup sollte ein Bio-Siegel haben und keine Konservierungs- und Aromastoffe enthalten. Daher sollte der Sirup auch ein ausreichendes Haltbarkeitsdatum haben.

Reife/ Saison

Reife/ Saison

Fertigen Sirup bekommt man ganzjährig im Handel zu kaufen. Wer selbst Sirup machen möchte, der kann die Blütendolen von Mai bis Juli ernten.

Lagerung/ Aufbewahrung

Lagerung/ Aufbewahrung

Holunderblütensirup kann man gut verschlossen und im Kühlschrank ca. 4 bis 5 Monate lagern.

Nährstoffe

Nährstoffe

Antioxidantien, Vitamin B, C, Kalium, Magnesium, Eisen

Genius-Küchentipp: 

Holunderblütensirup kann man wunderbar selbst zu Hause machen. Man benötigt dazu 12 große gesäuberte Holunderblütendolen, dazu je 1 kl. Bio- Orange, Zitone und Limette abgewaschen und in dünne Scheiben geschnitten, 400 g Rohzucker, 25 g Zirtonensäure. Die sauberen Dolen mit den Scheiben der Zitusfrüchten in einen großen Topf geben und mit ca. 2 Liter Wasser übergießen. Alles sollte gut bedeckt sein. Damit nichts hochkommt, einfach einen Teller oder Topf daraufstellen. Das Ganze beschweren so dass wirklich alles unter Wasser bleibt. Den Topf dann für 2 Tage in den Kühlschrank stellen. Nach 2 Tagen die Mischung aus dem Topf durch ein Sieb mit Küchenpapier geben und auffangen. Von dem so gewonnenen Saft ca. 200 ml nehmen und in einem Topf mit dem Zucker vermischen und bei mittlerer Hitze, unter ständigem Rühren, aufkochen bis sich der Zucker ganz aufgelöst hat. Dann kommen der restliche Saft und die Zitronensäure hinzu. Alles nochmal gut verrühren und aufkochen lassen. Danach den Sirup noch warm in sterilen Flaschen abfüllen und sofort verschließen. Fertig.

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