Karpfen

Allgemein

Der Karpfen kam ursprünglich von Asien aus schon durch die alten Römer zu uns nach Europa. Hier wurde er besonders während der Fastenzeit sehr geschätzt. Heute wird er in großen Umfang gezüchtet und man bekommt ihn eigentlich nur noch von Zuchtfarmen. Wildfang ist verboten, da er zu den gefährdeten Fischarten gehört. In freier Wildnis kann ein Karpfen bis zu 50 Jahre alt werden. In der Zucht werden die Fische im Alter von 2 bis 3 Jahren und ca. 1 bis 2 Kilogramm Gewicht abgefischt. Das Abfischen ist ein Auslassen des Wassers aus dem Becken, nachdem die Fische in den Tagen davor kein Futter mehr bekommen haben und auch häufig in ein Becken mit klaren Frischwasser gesetzt wurden. Ist das Wasser aus dem Becken bzw. Teich raus, kann man die Fische anschließend einsammeln. Der Karpfen hat ein mageres und sehr leckeres Fleisch, besonders die Fische, die nach dem Abfischen im Handel kommen.

Herkunft

Herkunft

Asien, Deutschland

Einkauf

Einkauf

Frischer Karpfen hat kräftig rote und feuchte Kiemen und klare, glasige Augen. Er riecht frisch nach Salzwasser. Bei trüben Augen und blassen Kiemen und zu fischiger Geruch, gilt Finger weg! Sommer-  Karpfen hat auf Grund seiner Ernährung in den warmen Monaten einen leicht muffigen Geschmack. Doch hat das nicht damit zu tun das er verdorben ist.

Reife/ Saison

Reife/ Saison

Man kann Karpfen ganzjährig im Handel kaufen. Doch sagt man das die Qualität am besten im Herbst ist. Da dann das große Abfischen ist.

Lagerung/ Aufbewahrung

Lagerung/ Aufbewahrung

Der Karpfen sollte nach dem Kauf auf direktem Wege in die Kühling Zuhause kommen. Da er nicht zu lange lagert werden kann, sollte er innerhalb von 1 bis 2 Tagen verzehrt werden.

Nährstoffe

Nährstoffe

Vitamin A, B, E, Kalium, Phosphor, Magnesium, Natrium, Zink, Eisen, Kupfer

Genius-Küchentipp: 

Karpfen blau ist ein typisches Gericht als Weihnachts- und Silvesteressen. Wichtig ist, dass man, da der Fisch im Ganzen zubereitet wird, die Kiemen entfernt. In ihnen kann sich noch Schlamm befinden und niemand möchte, dass sich dieser Schlamm beim Garen im Gericht verteilt. So vorbereit kann er dann ausgenommen mit Kräutern, etwas Essig und Gewürzen in leicht köchelndem Wasser gegart werden. Bei diesem Kochen wird dann auch seine Haut blau. So hat dieses Gericht auch seinen Namen erhalten.

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