Pimpinelle

Allgemein

Die Pimpinelle wird auch „Kleiner Wiesenknopf“ genannt und ist ein Gewürz- und Heilkraut. Man findet sie noch auf Wiesen, wo sie wild wächst. Allerdings ist sie vielen von uns kaum noch ein Begriff oder gänzlich unbekannt. Daher stellen sich viele wohl die Frage: Wie sieht die Pimpinelle aus? Und wofür findet die Pimpinelle Verwendung in der Küche? Die Pimpinelle ist eine kleine, aber winterharte Staude mit einer Rosette aus langgestielten Grundblättern und mit feinen Blättchen daran. Sie hat ein mattes, tiefes Grün und ihr Geschmack ist frisch nussig. Ihr Aroma erinnert ein wenig an Gurken. In der Küche wurde sie früher, heute leider eher selten, vor allem für Saucen, Salate, Suppen und für Kräuterbutter verwendet. Wie schon gesagt, wird sie als Gewürzpflanze verwendet. Ursprünglich stammt die Pimpinelle aus Eurasien und kam über die Zeit auch zu uns. Am häufigsten finden wir sie noch in der Frankfurter Grünen Soße. Diese Soße enthält sieben Kräuter, darunter auch die Pimpinelle als einen wichtigen Bestandteil.

Herkunft

Herkunft

Australien, Neuseeland, USA, Skandinavien, Deutschland, Italien, Frankreich, Österreich

Einkauf

Einkauf

Frische Pimpinelle sollte immer eine kräftige und frische grüne Farbe haben und frei von braunen und welken Stellen sein. Getrocknete Pimpinelle muss eine unbeschädigte, trockene Verpackung haben.

Reife/ Saison

Reife/ Saison

Man kann die Pimpinelle von April bis Oktober ernten. In dieser Zeit findet man sie auch auf Märkten und im Handel. Getrocknet und als Treibhausware bekommt man sie auch ganzjährig im Handel.

Lagerung/ Aufbewahrung

Lagerung/ Aufbewahrung

Man bewahrt getrocknete Pimpinelle gut verschlossen, kühl, dunkel und trocken auf. So hält sie sich über mehrere Monate. Frische Pimpinelle allerdings gehört in ein feuchtes Tuch gewickelt und in den Kühlschrank gelegt. Sie sollte aber innerhalb weniger Tage verbraucht werden.

Nährstoffe

Nährstoffe

Antioxidantien, Vitamin A, B, C, E, Kalium, Calcium, Schwefel, Eisen, Zink, Mangan

Genius-Küchentipp: 

Die Pimpinelle gehört zu den Kräutern, die man erst zum Ende der Garzeit zum Gericht gibt, da starke Hitze ihrem Aroma schadet. Auch kann man Samen von der Pimpinelle kaufen und selbst im Garten oder im Topf anpflanzen. So kann man jederzeit, dieses fast vergessene Kraut, zum Würzen nutzen und seinen Speisen eine schöne Frische verleihen. Wenn man frische Pimpinelle zu Hause hat, dann erntet man sie am besten erst kurz vor der Verwendung, da sie ihr Aroma schnell verlieren kann. Noch ein Extra Tipp: Wer gerne Eier isst, der sollte mal seine Eierspeisen mit Pimpinelle aufpeppen, denn dieses Würzkraut passt einfach sehr gut dazu. Es muss nicht immer Schnittlauch sein.

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