Die richtige Schlafposition finden

Das Bett ist gemacht. Die Raumtemperatur wird heruntergefahren. Sie mummeln sich in Ihre warme Decke ein und gleiten sanft in den Schlaf. Während wir schlafen ändern wir oft unsere Position und drehen und wälzen uns herum. Doch die Position zum Einschlafen ist bei den meisten Menschen fest verankert und stellt sich schon ab dem 7. Lebensjahr ein. Welche Position Sie beim Einschlafen einnehmen, hängt von den persönlichen Präferenzen ab. Manche liegen gerne auf dem Bauch (17% der Menschen), andere auf dem Rücken (7% der Menschen) und wieder andere bevorzugen die Seitenposition (68% der Menschen). Nur etwa 8% der Menschen legen sich nicht auf eine Enschlafposition fest. Wie die einzelnen Positionen auf unseren Körper wirken und was sie über uns aussagen erfahren Sie im Folgenden.

Inhaltsverzeichnis

Die Schlafpositionen im Überblick

Es gibt vier gängige Schlafpositionen darunter Rückenlage, Bauchlage, Seitenlage und Embryonallage. Diese haben unterschiedliche Auswirkungen auf unseren Körper und die Schlafqualität. Die beliebteste Schlafposition ist die Seitenlage, während die gesündeste Form die Rückenlage ist. Lesen Sie hier alle wichtigen Fakten zu den verschiedenen Schlafpositionen und bestimmen Sie Ihren Typen.

 

Rückenlage

Bei der Rückenlage liegen Sie entspannt auf dem Rücken und haben die Arme seitlich neben sich oder auf dem Bauch abgelegt. Die Beine sind leicht gespreizt. Ein positiver Effekt ist, dass die Schlafposition schonend zur Wirbelsäule ist, da die Wirbelsäule ihre natürliche S-Form beibehält, dadurch dass Sie gerade liegen. Sie kann auch Verspannungen im Nackenbereich vorbeugen. Ein weiterer Aspekt ist, dass die Rückenlage die Tiefschlafphase unterstützt und der Körper sich vollends von den Strapazen des Tages erholen kann. So starten Sie voller Tatendrang in den neuen Tag. Ein Problem ist, dass diese Position für viele nicht angenehm genug ist um einzuschlafen. Auch Schnarchen wird in der Rückenlage begünstigt. Alles in allem ist die Rückenlage eine gewöhnungsbedürftige aber gesunde Schlafposition.

 

Bauchlage

Sie legen sich auf den Bauch, verschränken die Arme vor dem Kopf oder legen sie auf das Kissen. Sie drehen den Kopf leicht zur Seite oder legen ihn behutsam auf das Kissen. Die Position sieht auf den ersten Blick ziemlich umständlich und unbequem aus. Tatsächlich wird es nicht empfohlen diese Stellung die ganze Nacht über beizubehalten. Durch diese Schlafposition wird die Wirbelsäule stärker beansprucht. Außerdem kommt es zu Verspannungen im Nacken da der Kopf leicht zur Seite gedreht wird. Bei Bauchschläfern wird zudem Druck auf Muskeln und Gelenke ausgeübt. Durch den Druck fällt es auch zunehmend schwer zu atmen.

 

Seitenlage

Bei der Seitenlage legen Sie sich entweder auf die rechte oder linke Seite und winkeln die Beine leicht an. Verschränken Sie die Arme oder legen Sie die diese unter den Kopf oder an die Seite. Diese Position klingt für Sie gemütlich und schonend? Ist sie auch. Es ist empfehlenswert auf der linken Seite zu schlafen, da Magen und Bauchspeicheldrüse auf der linken Seite liegen und somit kein Druck auf die Organe besteht. Auch das Herz kann einfacher Blut durch den Körper pumpen. Des Weiteren ist es gut ein Seitenschläfer zu sein, da man dadurch die Wirbelsäule streckt und so entspannt. Ein Manko ist dass durch den Kontakt der Wange mit dem Kissen Hautunreinheiten entstehen können. Alles in allem ist die Seitenlage eine der beliebtesten und gesündesten Schlafpositionen.

 

Embryonallage

Die Embryonallage ist eine Abwandlung der Seitenlage. Sie liegen auf der Seite und kugeln sich ein wie ein Igel. Dabei ziehen Sie die Knie bis zur Brust an und umschlingen sie manchmal mit den Armen. Diese Stellung wird auch Embryonallage genannt, weil es die Position des Fötus im Mutterleib widerspiegelt. In dieser Position haben Sie ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit. Dennoch ist diese Position nicht ganz ideal. Es schränkt die Zwerchfellatmung ein und kann zu Gelenkschmerzen führen. Es ist deshalb besser die Beine etwas mehr zu strecken.

 

Was sagen die einzelnen Schlafpositionen über uns aus?

Die Schlafpositionen sind nicht nur hinsichtlich der Schlafqualität und Gesundheit interessant, sondern geben uns auch einen Überblick über die wesentlichen Charakterzüge eines Menschen. Sind Sie eher introvertiert oder extrovertiert? Ordentlich oder unordentlich? Altruistisch oder egoistisch?  

Der selbstsichere Rückenschläfer

Als Rückenschläfer sind Sie aufgeschlossen und selbstsicher. Ihre Schlafposition zeigt eine gewisse Balance des Körpers und so sind Sie voller positiver Energie. Sie gehen gerne auf neue Leute zu und knüpfen Bekanntschaften. Zudem sind Sie neugierig und voller Entdeckerfreude. Sie sind kein Egoist sondern haben immer ein offenes Ohr für andere.  

Der ordentliche Bauchschläfer 

Sie legen großen Wert auf Ordnung und Pünktlichkeit. Sie sind zudem ein Workaholic und Managertyp, der viel Verantwortung übernimmt und gerne das Kommando angibt. Das ergibt sich aus der Tatsache, dass Sie selbst in dieser unbequemen Position einschlafen können und stets fokussiert sind und Ihre innere Ruhe nie verlieren. Das macht Sie zum Gewinnertyp auch wenn manche Sie als etwas egoistisch betrachten.  

Der ausgeglichene Seitenschläfer 

Sie sind ein einfacher Mensch und sind ausgeglichen, offen und harmoniebedürftig. Ihre Schlafposition in Seitenlage zeigt Ihre Stabilität und dass Sie mitten im Leben stehen. Sie sind gesellig und witzig und für jeden Spaß zu haben. Durch Ihre offene zuvorkommende Art fällt es Ihnen leicht, sich an neue Bedingungen und Ihre Umwelt anzupassen.  

Der zurückhaltende Embryonalschläfer 

Sie sind ein eher zurückhaltender und ängstlicher Mensch. Ihre zusammengerollte Schlafposition zeigt, dass Sie Schutz und Geborgenheit suchen. Sie brauchen einen festen Mittelpunkt in Ihrem Leben sei es die Familie, Sport, Tiere, Freunde etc. Sie sind zudem sehr emotional und lassen Ihren Gefühlen freien Lauf. Da Sie ein Gefühlsmensch sind, drücken Sie ihre Gefühle auf kreative Weise aus und erschaffen gerne Neues, sei es durch schreiben, singen oder malen.  

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