Zuckerrübe

Allgemein

Die Zuckerrübe ist eine Pflanze, die durch Züchtung von der Runkelrübe abstammt und ursprünglich aus dem Mittelmeerraum stammt. Es ist eine zweijährige Pflanze, die bis zu 2 Meter hoch wachsen kann. Zuckerrüben werden zur Herstellung von Zucker, Futtermittel, Bioethanol und Biogas angebaut. Genau wie Zuckerrohr dient diese Rübe zum großen Teil zur Herstellung von Weißzucker bzw. Kristallzucker. Zucker besteht zu 99,96 % aus Saccharose und diese gewinnt man nicht nur aus Zuckerrohr, sondern halt auch aus Zuckerrüben. Schon im Jahre 1747 fand der Berliner Chemiker und Apotheker Andreas Sigismund Marggraf raus, dass der Zucker aus dem Zuckerrohr und der Runkelrübe chemisch identisch ist. Es dauerte dann noch mal Jahre um aus der Runkelrübe eine sehr zuckerhaltige Sorte zu züchtete. Diese nannte man die „Weiße Schlesische Rübe“ und im Jahre 1799 wurde dann ein Verfahren zur Zuckergewinnung entwickelt. So war man nicht mehr nur auf Zuckerrohr angewiesen um seinen Tee und seine Speisen zu versüßen.

Herkunft

Herkunft

USA, Frankreich, Deutschland, Polen, Russland

Einkauf

Einkauf

Zuckerrüben bekommt man eher selten im Supermarkt zu kaufen, da sie ja eher zur Zuckergewinnung, Viehfutter und anderes verwendet werden. Hat man dann doch mal welche bekommen auf dem Markt oder beim Bauern, dann sollte man darauf achten, dass die Rübe keine faulen Stellen hat und unbeschädigt ist.

Reife/ Saison

Reife/ Saison

Man bekommt Produkte aus Zuckerrübe ganzjährig zu kaufen.

Lagerung/ Aufbewahrung

Lagerung/ Aufbewahrung

Produkte aus Zuckerrübe lagert man trocken, kühl und dunkel. So halten sich diese Artikel über viele Wochen. Frische Zuckerrüben, kann wie andere Rübenarten auch, sehr gut im Gemüsefach des Kühlschranks für ein paar Tage aufbewahren.

Nährstoffe

Nährstoffe

Kalium, Chlorid, Eisen, Zink

Genius-Küchentipp: 

Selten bekommt man frische Zuckerrüben im Handel zu kaufen. Das liegt einfach daran, dass diese Rüben für die Lebensmittelindustrie gebraucht werden. Doch findet man durchaus auch einige Bauernhöfe und vereinzelt auch Gemüsehändler, die einem auf Nachfrage mal ein paar Rüben verkaufen. Wer gerne Rohkostsalat mag, der kann einfach mal die Zuckerrübe mit verwenden. Denn wie der Name ja schon sagt, schmeckt diese Rübe süßlich. Dazu wäscht man sie erstmal gründlich, dann schält man sie ähnlich wie eine Kohlrabi und dann kann man sie grob raspeln. So gibt man sie dann einfach mit in seinem Salat. Doch sollte man auch wissen, dass rohe Zuckerrübe, wenn man länger auf ihr kaut, nicht mehr süßlich sondern bitter schmeckt. Es ist bestimmt nicht jedermanns Geschmack, doch einen Versuch ist diese Rübe allemal wert. Sie kann aber auch gebraten und z. B. mit Kartoffeln und Bratwürstchen serviert werden.

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