Allergiker und Schlaf

Die Nase läuft, die Augen schmerzen und man bekommt nur schwer Luft. Eine Allergie kann einem richtig zu schaffen machen. Besonders nachts wenn man schlafen möchte, ist dies besonders lästig. Daraus können Schlafstörungen resultieren und man fühlt sich am nächsten Tag wie gerädert. Um wieder ruhigere Nächte zu bekommen helfen ein paar einfache Tipps. Mehr dazu erfahren Sie im Folgenden.

Inhaltsverzeichnis

Verschiedene Arten von Allergien

Man unterscheidet unterschiedliche Arten von Allergien. Die beiden gängigsten Formen sind die Hausstauballergie und die Pollenallergie. Bei der Hausstauballergie wird Niesen nicht wie irrtümlich angenommen durch Hausstaub oder Daunen verursacht. Es handelt sich vielmehr um Hausstaubmilben bzw. deren Ausscheidungen, die eine allergische Reaktion verursachen. Hausstaubmilden befinden sich im Bett, in Teppichböden, Polstermöbeln oder Vorhängen.

Die kleinen Kotpartikel werden über den Hausstaub weiterverbreitet. Bei der Pollenallergie kann es zu Niesattacken, verstopfter Nase, erschwerten Atmung und tränenden Augen kommen. Da der Pollenflug häufig nachts stattfindet und die Pollen sich überall über die Raumluft verteilen, verschlimmern sich die Symptome manchmal nachts.

 

5 Tipps gegen Allergien für ruhige Nächte

 

1) Arzneimittel: Nasensprays, Nasensalben sowie Nasenduschen sorgen für eine befreite Nase und sind gute Mittel geben Heuschnupfen und Hasstauballergien. Nasenspülungen können die Nasenschleimhäute sanft von den Pollen oder Staub befreien und sorgen für Linderung der Symptome.
 
2) Staub- und Pollenfänger bestmöglich vermeiden: Alles was Staub und Pollen auffängt oder worin sich die Partikel verfangen sollten aus dem Schlafzimmer verbannt werden. Dazu gehören u.a. Teppiche oder auch Haustiere. Es ist auch empfehlenswert sich die Haare vor dem Schlafengehen zu waschen, denn auch in Haaren verfangen sich die Pollen.
 
3) Pollengitter verwenden: Mit dem Pollengitter können Sie auch nachts bedenkenlos mit offenem Fenster schlafen. So bleibt der Blütenstaub draußen und verfängt sich am Gitter. Eine erholsame Nachtruhe ist wieder gewährleistet.
 
4) Betthygiene: Achten Sie darauf, dass Sie den Bettbezug regelmäßig waschen. So erhalten Sie langanhaltende Frische und entfernen Allergene. Auch das tägliche Lüften der Bettwäsche ist zu empfehlen, da feuchte Bettwäsche die Vermehrung von Hausstaubmilben begünstigen kann.

5) Auf die Hygiene im Schlafzimmer achten: Regelmäßiges Saugen und Wischen führt dazu, dass Staub und Allergene aufgesaugt werden. So verringert sich die Möglichkeit, dass Staub oder Pollen durch Wind herumgewirbelt werden.

 

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