Debreziner

Allgemein

Die Debreziner (im Orginal Debrecziner geschrieben) sind würzig-scharfe Rohwürste. Sie kommen ursprünglich aus dem österreichischen Raum, zu dem in früheren Zeiten auch Ungarn gehörte. Daher stammt auch der Name Debreziner. Sie sind nach einer ungarischen Stadt mit dem Namen Debrcen benannt. Debreziner bestehen aus groben Schweinefleischbrät, das mit viel Paprikapulver gewürzt wird. Je nach dem, wie viel Würzung in der Wurst ist, können Debreziner auch richtig scharf schmecken. Diese gewürzte Brätmasse kommt dann in Naturdärme vom Schaf. Man lässt sie dann trocknen bei einer Temperatur von ca. 20°C. Danach werden die Würste dann geräuchert und abschließend noch in Salzwasser gebrüht. Dann sind die Debreziner fertig und können direkt so gegessen werden oder man gibt sie zu verschiedenen herzhaften Gerichten dazu. Besonders gut sind sie als Debreziner Gulasch oder als Einlage in Eintöpfen und Suppen.

Herkunft

Herkunft

Österreich, Ungarn

Einkauf

Einkauf

Es gibt, je nach Hersteller, durch die Würzung verschieden scharf schmeckende Debreziner. Abgepackte Würste sollten immer unbeschädigt und ein ausreichend langes Haltbarkeitsdatum haben.

Reife/ Saison

Reife/ Saison

Debreziner kann man ganzjährig im Handel bekommen.

Lagerung/ Aufbewahrung

Lagerung/ Aufbewahrung

Man kann Debreziner am Stück auch ungekühlt für mehrere Monate lagern. Angeschnittene Würste müssen immer in den Kühlschrank gelegt werden und man sollte auf das Haltbarkeitsdatum achten.

Nährstoffe

Nährstoffe

Vitamin A, B, E, Chlorid, Phosphor, Natrium, Eisen, Zink, Kupfer

Genius-Küchentipp: 

Viele essen Würste wie z. B. Pfefferbeißer, Knackwurst, Wiener Würstchen, Cabanossi und auch die Debreziner, einfach so. Pur, aus der Hand und vielleicht noch mit ein bisschen Senf dazu. Doch gerade bei den Debrezinern lohnt es sich, sie auch mal in einer anderer Zubereitungsform auszuprobieren. Debreziner werden, im Gegensatz zu anderen Würsten, auch beim längeren Kochen nicht trocken. Sie verlieren nicht ihren tollen würzigen Geschmack. Daher sollte man sie ruhig mal in Scheiben geschnitten in Suppen oder Eintöpfe geben, oder aber man kocht direkt ein Gulasch aus ihnen. Richtig schmackhaft sind sie zusammen mit Bratkartoffeln, wenn man sie in Scheiben geschnitten ordentlich in der Pfanne mit anbrät. Es lohnt sich.

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