Genius CI Header

Sauerteig

FD-ABC-42-a-800x400Kaum ein Brot kommt ohne den Sauerteig aus. Er wird als Triebmittel genutzt und sorgt für ein säuerliches Aroma. Auch bleiben Brote mit Sauerteig länger frisch. Doch wie macht man ihn und setzt ihn richtig ein? Nicht jedes Brot braucht einen Anteil von Sauerteig. Doch werden Brote mit ihm besonders gut. Im Handel kann man Sauerteigpulver kaufen. Diese fertigen Pulver bringen, im Gegensatz zum selbst angesetzten Sauerteig, kaum Wirkung an Triebkraft. Sie sind eher etwas für das Aroma und das Aussehen. Dabei ist die eigne Herstellung von Sauerteig sehr leicht und bedarf nur ein wenig Zeit, denn das Ansetzen vom Sauerteig dauert nur ca. 1 Woche. Dann hat man aus ihm das sogenannte Anstellgut gemacht und kann ihn wunderbar bei hellen wie auch dunklen Brot- und Brötchensorten einsetzen.

Inhaltsverzeichnis

Vorgehensweise

FD-ABC-42-b-800x400Einen Sauerteig zu machen ist weitaus weniger kompliziert als viele denken. Doch ein paar Regeln gibt es. Als erstes sollte man wissen welche Art von Brot man backen möchte, denn für Roggenbrote sollte man auch mit Roggenmehl zuvor den Sauerteig angesetzt haben. Das Gleiche gilt bei Weizenbroten und Brötchen. Dort nimmt man Weizenmehl zum Ansetzen. Wer gerne mit Dinkelmehl backt, der setzt Dinkel auch beim Sauerteig zum Ansetzen ein. Oder man macht sich einfach verschiedene Sauerteige und kann so immer auf den Richtigen zurückgreifen. Sauerteig verdirbt, bei richtigem Umgang mit ihm, eigentlich nicht. Es gibt Sauerteige, die mehrere Jahrzehnte alt sind und immer noch genutzt werden. Und so macht man ihn: Man wählt die passende Mehlsorte und wiegt 50 g davon ab. Das mischt man dann mit 50 ml Wasser und gibt es am besten in ein Weckglas mit Deckel. Dieser Deckel wird dann einfach locker auf das Glas mit der Mehl-Wassermischung gelegt. So bleibt das Glas an einem ruhigen, nicht zu kalten Platz stehen. Das war es auch schon für den ersten Schritt am ersten Tag. Erst 24 Stunden später geht es weiter. Dann wird der Sauerteig mit weiteren 50 g Roggenmehl und 50 g Wasser „gefüttert“. So nennt man es, wenn man dem Sauerteig weiteres zuführt. Dann wird alles gut vermischt und nochmal für 24 Stunden gehen gelassen. Nach dieser Zeit macht man das Gleiche nochmal. Sollte kein Platz mehr im Glas sein, so nimmt man von dem bereits Angesetzten 50 g ab und mischt diese mit den neuen 50 g Mehl und 50 ml Wasser und gibt dieses dann in ein frisches Weckglas mit Deckel. Dann wartet man wieder 24 Stunden. Wieder 50 g Mehl mit 50 ml Wasser dazugeben und gut vermischen. Nach 24 Stunden das Ganze noch einmal. Ist das Glas zu klein, dann wie zuvor verfahren. Weiter 24 Stunden später gibt man weitere 50 g Mehl und 50 ml Wasser dazu und vermischt es. Der Sauerteig sollte nun schon sehr viele Bläschen entwickelt haben. Sollte das nicht der Fall sein, gehört er nun an einen warmen Ort. Manches Mal, wenn man Dinkel- oder Weizenmehl zum Sauerteig ansetzen genommen hat, hilft es jetzt auch, einmal Roggenmehl stattdessen zu nehmen. Jetzt noch einmal 24 Stunden Geduld und man hat den fertigen Sauerteig. Dieser wird in Rezepten auch als Anstellgut bezeichnet. Nun kann man beim Backen von Broten und Brötchen, einfach die angegebene Menge Anstellgut dazugeben. Der Rest verbleibt im Glas und wird im Kühlschrank gelagert. Dieses Anstellgut sollte man dann alle 10 bis 14 Tage wieder mit 50 g Mehl und 50 ml Wasser füttern. So hat man immer etwas im Haus, um tolle Sauerteigbrote- und Brötchen zu backen.

Equipment

FD-ABC-42-c-800x400Man benötigt, um einen Sauerteig zu machen, folgende Dinge: ein größeres Weckglas mit Deckel (Glas, kein Metall), eine Waage, einen Messbecher, Mehl, Wasser, einen Holzlöffel zum Vermischen von Mehl und Wasser und einen ruhigen Ort.

Verwendungsmöglichkeiten

FD-ABC-42-d-800x400Sauerteig findet vor allem bei der Zubereitung von Broten Verwendung. Doch auch Brötchen werden besonders aromatisch, wenn man sie mit Sauerteig backt. Der Sauerteig ist aber nicht nur für ein leicht säuerliches Aroma verantwortlich, es dient auch als Triebmittel und hilft, dass das Backgut aufgeht und nicht wieder zusammenfällt beim Backen. Richtig lecker ist es auch, wenn man etwas Sauerteig für den Pizzateig nutzt. Darüber hinaus kann man ihn auch bei Gebäcken und Kuchen einsetzen. So verbessert man das Aroma und Backwaren in den ein Teil Sauerteig verarbeitet wurde, halten sich auch besonders gut frisch. Kaum ein Brot kommt ohne den Sauerteig aus. Er wird als Triebmittel genutzt und sorgt für ein säuerliches Aroma. Auch bleiben Brote mit Sauerteig länger frisch. Doch wie macht man ihn und setzt ihn richtig ein? Nicht jedes Brot braucht einen Anteil von Sauerteig. Doch werden Brote mit ihm besonders gut. Im Handel kann man Sauerteigpulver kaufen. Diese fertigen Pulver bringen, im Gegensatz zum selbst angesetzten Sauerteig, kaum Wirkung an Triebkraft. Sie sind eher etwas für das Aroma und das Aussehen. Dabei ist die eigne Herstellung von Sauerteig sehr leicht und bedarf nur ein wenig Zeit, denn das Ansetzen vom Sauerteig dauert nur ca. 1 Woche. Dann hat man aus ihm das sogenannte Anstellgut gemacht und kann ihn wunderbar bei hellen wie auch dunklen Brot- und Brötchensorten einsetzen.

Bitte geben Sie die Zahlenfolge in das nachfolgende Textfeld ein.*

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.

Die Datenschutzbestimmungen habe ich zur Kenntnis genommen.