Allgemein

Baiser ist kurz gesagt; geschlagenes Eiweiß. Doch das wird diesem Eischnee, der abgeleitet vom französischen Wort basier was Kuss bedeutet, nicht gerecht. Denn auch wenn man es nur bei uns Baiser nennt, so ist es genau das. Es ist wie ein zarter, süßer Kuss. Außerhalb Deutschlands ist dieser Eischnee als Meringue bekannt. Baiser wird aus Eiweiß hergestellt, dass mal kalt aber auch warm steif geschlagen wird. Man gibt etwas Salz und meistens viel Zucker beim Aufschlagen hinein, so bleibt die Eischneemasse fest. Nach dem Schlagen gibt man den Eischnee meistens in einen Spritzbeutel und formt Krönchen und anderes auf Backbleche. Danach kommt es in den Ofen bei rund 100° C für ca. 1 bis 2 Stunden. So getrocknet hält sich das Baiser über einige Wochen und kann wunderbar mit z. B. Schokolade, Kokosflocken, gehackten Nüsse usw. veredelt werden. Diese Eimasse eignet sich auch toll als Deckschicht für Obstkuchen z. B. Rhabarberkuchen mit Baiser und zum Überbacken von Süßspeisen.

Herkunft

Herkunft

Weltweit

Einkauf

Einkauf

Wer Baiser nicht selbst machen möchte, der bekommt sehr gutes Baiser vor allem beim Bäcker und Konditor. Wer im Supermarkt welchen kauft, der sollte darauf achten, dass es trocken und nicht zerbröselt ist. Die Verpackung sollte unbeschädigt und das Haltbarkeitsdatum ausreichend lang sein.

Reife/ Saison

Reife/ Saison

Man kann Baiser ganzjährig im Handel bekommen.

Lagerung/ Aufbewahrung

Lagerung/ Aufbewahrung

Am besten lagert man Baiser luftdicht. Dazu eignen sich besonders gut Keksdosen. So kann man ihn für einige Wochen aufbewahren.

Nährstoffe

Nährstoffe

Vitamin B, C, Schwefel, Natrium, Chlorid, Eisen, Kupfer

Genius-Küchentipp: 

Baiser muss man nicht kaufen, da man es schnell und leicht zuhause selbst machen kann. Dazu benötigt man nur 4 Eiweiße, 200 g Puderzucker, Saft einer halben Zitrone und eine Prise Salz. Die Eiweiße in einer Schüssel zusammen mit einer Prise Salz zu Eischnee aufschlagen. Dann gibt man den Puderzucker und den Saft der Zitrone hinzu und schlägt alles weiter auf bis alles schön fest und steif geworden ist. Wer es bunt mag, kann sein Baiser nun portionieren und mit ein paar Tropfen Lebensmittelfarbe unterschiedlich einfärben. Aber egal ob in Bunt oder in Weiß, jetzt kommt die Masse auf ein Backblech mit Backpapier zum Trocknen. Man kann besonders gut mit einem Spritzbeutel das Baiser formen. Aber man kann ihn auch mit 2 Esslöffeln portionsweise auf das Backblech geben. Nun kommt das Baiser für ca. 2 Stunden bei 100° C in den Backofen. Fertig.

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