Gerste

Allgemein

Die Gerste gehört zu den ältesten Getreidesorten der Menschheit. Bis vor ca. 400 Jahren war sie das wichtigste Getreide bei uns. Da das Backen mit Weizen viel leichter ist, wurde die Gerste allerdings verdrängt. Heute baut man dieses Gerstengras (Getreide gehört zu den Gräsern) vor allem zur Gewinnung von Malz an. Das Malz ist ein wichtiger Bestandteil von Bier und Whisky. Gerste finden wir auch sehr oft als Graupen in Breien und Müsli. In dieser Form ist die Gerste auch ein Bestandteil von vielen Gerichten wie z. B. Grütze und Suppen. Die Gerstenkörner werden geschält, geschliffen und poliert um zu Perlgraupen zu werden. Genau dieses Schälen macht sie auch besonders gut verträglich. Dadurch haben sie aber nur einen relativ geringen Nährwert. Früher galten Graupen als Kriegs- und Arme-Leute-Essen. Heute aber erfreuen sie sich wieder wachsender Beliebtheit. Wir finden sie sogar in guten Restaurants auf der Karte als Graupenrisotto oder als süßes Dessert mit Früchten.

Herkunft

Herkunft

Deutschland, Österreich, Kanada, USA, Dänemark, Polen, Tschechien, Spanien, Türkei

Einkauf

Einkauf

Beim Einkauf von Brot und Gebäck mit Gerste, sollte man auf Bio-Qualität achten, da diese frei von Zusatzstoffen ist. Die Verpackung von Gerstenmehl und Graupen sollte immer trocken und unbeschädigt sein.

Reife/ Saison

Reife/ Saison

Produkte aus Gerste und Graupen bekommt man ganzjährig im Handel zu kaufen. Auch viele Reformhäuser, Bio- Geschäfte und auch Bio-Bäckereien bieten verschiedene Produkte aus und mit Gerste an.

Lagerung/ Aufbewahrung

Lagerung/ Aufbewahrung

Man lagert Mehl und Graupen immer kühl, dunkel, gut verschlossen und trocken. So hält es sich einige Monate. Brote mit Gersten legt man am besten in einen Brottopf. Dort hält es sich ca. 4 Tage lang frisch.

Nährstoffe

Nährstoffe

Vitamin B, E, Chlorid, Natrium, Kalium, Eisen, Mangan, Zink

Genius-Küchentipp: 

Gerstenmehl eignet sich sehr gut zum Backen von Fladenbroten. Ein reines Gerstenbrot zu backen wird eher schwierig werden, denn dazu eignet sich die Gerste nicht so gut. Da sie wenig Gluten hat, muss man sie mit anderen Mehlsorten mischen. Dazu eignet sich besonders gut das Dinkelmehl, da dieses einen sehr hohen Anteil des Klebereiweißes hat. Aber man sollte, egal welches Brotrezept man mit Gerste ergänzen möchte, nicht mehr als 1/3 des Mehls mit Gerste ersetzen.

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