Allgemein

Dinkel gehört, wie auch Emmer und Einkorn, zu den Sorten des Urgetreides. Diese Sorten sind noch sehr naturbelassen und werden von uns Menschen schon seit Jahrtausenden angebaut und zu Gebäck und Brot verarbeitet. Dinkel gehört zur Gruppe der Weichweizen und ist eine sehr robuste Getreideart. Dieses Getreide nimmt, im Gegensatz zu Weizen, auch weniger Schwermetalle aus dem Boden auf. Daher ist Dinkel weniger belastet und somit für den Menschen gesünder als herkömmlicher Weizen. Für Menschen mit Glutenunverträglichkeit ist Dinkel jedoch nicht zu empfehlen, da er einen höheren Anteil an Klebereiweiß hat als Weizen. Trotzdem steigt die Beliebtheit von Dinkel immer mehr an. Dies liegt u.a. daran, dass dieses Getreide einen leicht nussigen Geschmack hat und sich vielfältig beim Kochen und Backen einsetzen lässt. Dinkelmehl wie auch Dinkelbrot und Gebäck findet man heutzutage so gut wie in jedem Lebensmittelgeschäft.

Herkunft

Herkunft

Deutschland, Österreich, Belgien, Schweiz, Spanien

Einkauf

Einkauf

Beim Einkauf von Dinkelprodukten, sollten Sie auf Bio- Qualität achten, da diese frei von Zusatzstoffen sind. Die Verpackung von Dinkelmehl sollte immer trocken und unbeschädigt sein.

Reife/ Saison

Reife/ Saison

Produkte aus Dinkel bekommt man ganzjährig im Handel zu kaufen. Viele Reformhäuser, Bio- Geschäfte und auch Bio-Bäckereien bieten verschiedene Produkte aus und mit Dinkel an.

Lagerung/ Aufbewahrung

Lagerung/ Aufbewahrung

Man lagert Mehl immer kühl, dunkel, gut verschlossen und trocken. So hält es sich einige Monate. Brote aus Dinkel legt man am besten in einem Brottopf. Dort hält es sich ca. 4 Tage lang frisch.

Nährstoffe

Nährstoffe

Vitamin A, B, C, E, Natrium, Calcium, Kalium, Eisen, Magnesium, Kupfer, Zink

Genius-Küchentipp: 

Da Dinkel sehr gesund und leicht verdaulich ist, sollte man ihn ruhig häufiger in der Küche beim Backen und Kochen einsetzen. Das ist leichter als es auf den ersten Blick erscheint. Dinkel gibt es in verschiedenen Formen. Es gibt ihn als ganzes Korn, als Schrot, Grütze, Flocken und auch als Grieß. Somit kann man einfach den Anteil an Weizenmehl gegen Dinkelmehl tauschen oder beides mischen. Egal ob bei Pfannkuchen, Brot, Gebäck, Brei oder zum Anbinden von Soßen und Suppen, kann Dinkel eine gute Alternative zum Weizenmehl sein.

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