Allgemein

Die Maniok war schon vor 10.000 Jahren bei den südamerikanischen Indianern als Nahrungsmittel bekannt und verbreitete sich über die Jahrtausende bis Mittelamerika und später durch die Sklavenhändler auch nach Afrika weiter. Die Maniokpflanze auch Cassavestrauch genannt, ist ein 1 bis zu 3 Meter hoher Strauch, der sich aus den unterirdischen Knollen bildet und überirdisch wächst. Man kann sowohl die Knollen wie auch die Blätter verzehren. Die Knollen wachsen mindestens 1 Jahr bevor sie ausgegraben werden. Ihr Stärkegehalt sollte bei etwa 35 Prozent liegen. Die Knollen können bis zu 1 Meter lang und 1 Kilogramm schwer werden. Maniok kann man wie unsere heimische Kartoffel als Sättigungsbeilage einsetzen. Sie hat einen sehr hohen Kohlenhydratanteil von rund 30 Prozent und schmeckt ähnlich wie eine Süßkartoffel. Man kann Maniok auch zu Püree verarbeiten und so passt sie toll zu Fleisch oder Fisch. Auch stellt man Mehl aus der Maniok her und kann damit wunderbar Brot, Kuchen oder auch Fladen backen. Dieses Mehl ist glutenfrei und somit toll für Menschen mit Unverträglichkeiten.

Herkunft

Herkunft

Asien, Mittel- und Südamerika, Afrika

Einkauf

Einkauf

Da Manioks schnell verderben können, sollten die Knollen keine schwarzen oder braunen Streifen bzw. Stellen auf der Schale haben. Sie sollten trocken, fest und eine gleichmäßige Färbung der Schale vorweisen. Sie darf keine matschigen Stellen haben.

Reife/ Saison

Reife/ Saison

Man kann Maniok ganzjährig im Handel kaufen als ganze Knollen und auch als Mehl. Im Handel ist das Mehl unter dem Namen Farinha erhältlich.

Lagerung/ Aufbewahrung

Lagerung/ Aufbewahrung

Frische Knolle sollten recht bald verarbeitet werden. Durch ihren hohen Wasseranteil können sie schnell Schimmeln. Ansonsten sollten sie gekühlt lagern und in den kommenden drei bis vier Tagen verwendet werden.

Nährstoffe

Nährstoffe

Vitamin B, C, E, K, Kalium, Magnesium, Kupfer

Genius-Küchentipp: Maniok essen

Wie isst man Maniok am besten? Ganz wichtig! Rohe Maniok-Knollen sind giftig!! Maniok enthält die giftige Vorstufe von Blausäure. Durch das erhitzen allerdings, werden die Giftstoffe zerstört und man kann sie unbedenklich genießen. Wie wird Maniok zubereitet? Wenn man sie einfach als Beilage essen möchte, dann wäscht man sie gründlich ab und schneidet sie in Scheiben. So gibt man sie (mit Schale) in einen Topf mit kaltem Wasser und bringt diesen zum Kochen. Das Ganze ca. 15-20 Minuten kochen lassen und dabei etwas Salz ins kochende Wasser geben. Die Scheiben sind gar wenn eine Messerspitze leicht durchgeht. Genau wie bei unseren heimischen Kartoffeln. Dann wie gewohnt abgießen und wie bei Pellkartoffeln die Schale abziehen und servieren.

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