Allgemein

Die Marone wird auch Esskastanie oder einfach Maroni genannt. Sie gehört zu den Nussfrüchten die essbar sind. Sie wachsen an Bäumen, die bis zu 30 Meter hoch werden können. Ihre Form erinnert an Herzen und ihre Schale ist rot-braun mit dunklen Streifen. Doch werden diese Nussfrüchte bei der Zubereitung ähnlich wie Gemüse verwendet. Der Geschmack von rohen Maronen ist mehlig-herb und nicht genießbar. Doch wenn man sie röstet, haben sie einen kräftigen, leicht süßen-sahnigen Geschmack. Dieser Geschmack ist toll geeignet für eine gute aromatische Maronen Suppe oder ein Maronen Püree. Auch zum Füllen von Gans und Truthahn eignen sich Maronen hervorragend. Man kann verschiedene Produkte aus Maronen kaufen. Das Maronen-Mehl z. B. eignet sich für viele Backwaren und ist auch für Menschen mit Glutenunverträglichkeit geeignet. Es gibt auch Maronenflocken und Pulver, die toll zum Kochen und Backen genutzt werden können oder man gibt sie einfach mit in sein Müsli. Doch wenn man sie geröstet oder gekocht genießen möchte, so muss man sie direkt nach dem Zubereiten schälen. Da ihre Schale und die Innenhaut sich nicht immer leicht entfernen lassen, kann man gekochte Maronen kurz mit kaltem Wasser abschrecken. Geröstete Maronen haben meistens eine aufgesprungene Schale, die man dann abknibbeln kann.

Herkunft

Herkunft

Asien, Nordamerika, Japan, Europa

Einkauf

Einkauf

Gute Maronen erkennt man daran, dass sie prall und vor allem wurmfrei sind. Produkte aus Maronen sollten immer unbeschädigt und ein ausreichend langes Haltbarkeitsdatum haben.

Reife/ Saison

Reife/ Saison

Maronen aus Europa haben Saison von September bis Oktober, da diese dann vom Baum fallen und aufgesammelt werden. Die Dauermaronen (sie sind länger haltbar) werden allerdings gepflückt. Dies sollte bis November geschehen sein.

Lagerung/ Aufbewahrung

Lagerung/ Aufbewahrung

Man kann Maronen nicht sehr lange aufbewahren da sie schnell austrocknen und dann anfangen zu keimen. Deswegen sollten sie trocken und luftig aufbewahrt werden.

Nährstoffe

Nährstoffe

Antioxidantien, Vitamin A, B, C, E, Kalium, Phosphor, Magnesium, Eisen, Mangan, Zink

Genius-Küchentipp: 

Einer Marone kann man nicht immer ansehen ob sie Wurmbefall hat oder nicht. Doch man kann es ganz leicht zuhause testen. Dazu nimmt man eine große Schüssel und füllt sie mit lauwarmem Wasser. Nun gibt man die gekauften oder gesammelten Maronen in das Wasser. Maronen, die auf den Boden der Schüssel sinken sind frisch und können bedenkenlos genossen werden. Die Maronen die allerdings auf dem Wasser schwimmen, sollten nicht mehr gegessen werden.

Passende Rezepte

 

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.

Die Datenschutzbestimmungen habe ich zur Kenntnis genommen.