Low-Fat-Diät

Sie machen sich einen Hamburger mit ganz viel Ketchup. Dazu gibt es knusprige Pommes aus der Fritteuse. Als Nachtisch gibt es Vollmilchschokolade. Das alles sind leckere Dickmacher, denn das Essen trieft nur so vor Fett. So sieht ihr Alltag aus? Schluss damit! Widerstehen Sie der Versuchung. Bei der Low Fat-Diät geht es darum, ungesundes Fett zu sparen und durch gesündere fettarme Alternativen zu ersetzen. Sie essen knackiges Gemüse, frisches Obst und als Nachtisch cremigen Magerquark. Wenn Sie es versuchen, werden Sie schnell sehen, dass auch gesunde, fettreduzierte Mahlzeiten durchaus schmackhaft sind. Eine beliebte Diätform ist die Low-Fat-30. Bei dieser Diät darf am Tag nicht mehr als 30% der aufgenommenen Kalorien aus Fett stammen. Wie die Fettreduktion im Allgemeinen abläuft wird im Folgenden erklärt.

Inhaltsverzeichnis

Wie funktioniert die Low-Fat-Diät?

Die Low-Fat-Diät ist keine schnelle Diät sondern eine dauerhafte Ernährungsumstellung. Sie beruht auf den Prinzipien der verschiedenen Brennwerte von Fett, Kohlenhydraten und Proteinen. Dabei hat Fett im Vergleich zu Proteinen und Kohlenhydraten die meisten Kilokalorien. 1 g Proteine und Kohlenhydrate enthalten 4 Kilokalorien, während 1 g Fett mehr als das Doppelte um die 9 Kilokalorien enthält. Wenn man sich also an Eiweißen und Kohlenhydraten satt essen darf, sollte man den Dickmacher Fett einsparen. Es wird empfohlen den Fettverzehr pro Tag auf 30-60 g zu reduzieren. Doch Fett ist nicht gleich Fett. Es wird unterschieden zwischen gesättigten und ungesättigten Fettsäuren. Gesättigte Fettsäuren kommen vor allem in Fleisch- und Milchprodukten vor und sind in Massen schlecht fürs Herz und die Gefäße. Ungesättigte Fettsäuren hingegen aus z.B. Olivenöl enthalten gesunde und lebenswichtige Omega-3-Fettsäuren und sollten in Maßen aufgenommen werden. Sie sind im Allgemeinen gut für das Herz-Kreislaufsystem. Olivenöl ist besonders gesund und ist reich an Vitamin A und E und Mineralstoffen wie Kalium, Magnesium, Phosphor und Eisen. Am besten ist es, bei der Low-Fat-Diät eine gesunde Mischung aus Obst, Salat, Reis, Nudeln Fisch, Hülsenfrüchte etc. zu kreieren. Neben dem Sparen von Fett achten Sie auch auf die gesamte Kalorienzufuhr und reduzieren Sie diese, wenn nötig. So werden Sie bald die ersten Resultate Ihrer Diät bemerken.

Was darf ich während der Diät essen?

Während der Diät dürfen Sie viele kohlenhydratreiche und proteinreiche Lebensmittel essen. Tierisches Eiweiß ist auch in Maßen erlaubt. Lebensmittel mit gesunden Fettsäuren wie z.B. Avocado sind auch erwünscht. Die Liste unten gibt einen Überblick:

  • Obst und Gemüse
  • (Vollkorn-)Brot und Brötchen
  • Reis, Nudeln, Kartoffeln
  • Hülsenfrüchte
  • Fettarme Milch, fettarmer Joghurt, Magerquark etc.
  • Mageres Fleisch, Hühnchen, Kasseler, Filet, Tartar, Geflügelmortadella, Kochschinken etc.
  • Frischer Lachs, Kabeljau, Seelachs, Schellfisch, Scholle, Thunfisch, Meeresfrüchte
  • Selbst gemachter Pudding, Milchreis und Co. mit fettarmer Milch zubereitet
  • Avocados, Hanföl, Olivenöl, Rapsöl, Chia-Samen, Leinsamen

Was darf ich während der Diät nicht essen?

Während der Diät müssen Sie auf nur wenige Lebensmittel verzichten. Aber Fleischliebhaber müssen jetzt ganz stark bleiben, da viele Fleischprodukte nicht gegessen werden dürfen.  Die Liste gibt einen Überblick:

  • Croissants, Plundergebäck, Krapfen
  • Milch in Vollfettstufe, Sahnejoghurt, Sahnequark, Sahne, Butter etc.
  • Gans, Ente, Bauchfleisch, Bratwurst, Haxe, Mett, Leberwurst, Speck etc.
  • Panierter Fisch, Thunfisch in Öl
  • Weiße Schokolade, Vollmilchschokolade, Chips
  • Fast Food und Fertigprodukte

Kann ich mit der Low-Fat-Diät erfolgreich abnehmen?

Die Low-Fat-Diät ist auf Dauer gut geeignet um einen gesunden, schlanken Lebensstil zu führen. Mit der Low-Fat-Diät ist es möglich in sechs Monaten drei bis vier Kilo abzunehmen. Das Beste daran ist, dass man auf wenig verzichten muss und so mit Genuss und ohne Frust abnehmen kann. Die Diät beginnt bereits beim Einkauf. Streichen Sie schädliche Fettmacher wie Fertigprodukte, Süßigkeiten, Chips etc. von Ihrer Liste. Beim Einkauf von Produkten sollten Sie darauf achten keine Light oder Low-fat Produkte zu kaufen, da diese meist eine große Menge an verstecktem Zucker enthalten. Setzen Sie lieber auf frische und regionale Produkte. Neben einer gesunden Ernährung ist auch Sport unerlässlich für Ihren Diäterfolg. Wenn Sie sich ausreichend bewegen und gesund essen, bleibt der Jojo-Effekt mit Sicherheit fern. Die Low-Fat-Diät hilft nicht nur beim Abnehmen, sondern kann auch bei Krankheiten wie Diabetes Typ 2 helfen.

Fazit

Das Problem der Low-Fat-Diät ist der Trugschluss, dass man nur dann abnimmt, wenn man auf den einen Dickmacher Fett verzichtet. Wer viele Kohlenhydrate zu sich nimmt, wird auf Dauer trotzdem zunehmen, da diese vom Körper in Fett umgewandelt werden. Ein weiterer Punkt ist, dass die Nährstoffaufnahme nicht vollständig gegeben ist, wenn auf Fett verzichtet wird. Dem Körper mangelt es an fettlöslichen Vitaminen. Die Low-Fat-Diät ist prinzipiell nicht schlecht, wenn man auf gute Fette setzt und die gesamte Kalorienzufuhr im Blick behält.

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