Fleischersatzprodukte. Was taugen Sie?

Die gängigen Fleischkonzerne haben seit einiger Zeit fleischlose Alternativen zu ihrer Produktpalette hinzugefügt. Und das Geschäft läuft gut. Wir möchten in diesem Artikel Klarheit über die Fleischersatzprodukte der großen Hersteller bieten. Außerdem zeigen wir Ihnen 3 natürliche Alternativen zu Fleisch.

Inhaltsverzeichnis

Fleischersatzprodukte, gesünder für den Körper?

Der Markt mit Fleischersatzprodukten wächst stetig und er ist ertragsreich. Neben den Vegetariern und Veganern gibt es eine immer größer werdende Gruppe an Flexitariern. Das heißt Menschen die ab und zu gerne auf Fleisch verzichten. Man tut dies aus verschiedenen Gründen z.B. um der Umwelt zu helfen oder um gesünder zu leben.

  Aber genau hier ist auch der Knackpunkt, denn viele der angebotenen Fleischersatzprodukte enthalten hohe Mengen an Salz und Zusatzstoffen. Die hohen Mengen an Salz, Fett und Zusatzstoffen kommen dadurch zustande, dass die Hersteller enormen Aufwand betreiben müssen, um die pflanzlichen Produkte wie Fleisch aussehen und schmecken zu lassen.

Durch die Begriffe „Vegan“ und „pflanzlich“ verbindet man als Verbraucher oft automatisch eine gesunde Ernährung, was in diesem Fall leider nicht der Realität entspricht. Besser ist es, seine fleischfreien Alternativen selbst herzustellen. Denn es spart Ihnen Geld und ist wirklich gesund. Nun muss man den fertigen Ersatzprodukten aber nicht abschwören, man sollte sich die Zeit nehmen die Inhaltsstoffe zu checken und das beste Produkt zu finden. Außerdem müssen die Hersteller ihre bestehenden Rezepturen verbessern und gesünder machen, um dem Verbraucher das Produkt zu liefern, welches er sich beim Kauf vorstellt.

3 natürliche Fleischalternativen

  • Jackfrucht: Manchen dürfte der Name Jackfrucht schon ein Begriff sein, denn die große Frucht ist im Internet in aller Munde. Die Jackfrucht wird deshalb so gehypt, da ihr faseriges Fruchtfleisch von der Konsistenz stark an Fleisch erinnert. Mit den richtigen Gewürzen versehen, schmeckt man kaum einen Unterschied zu Fleisch. Man sollte aber darauf achten das unreife Fruchtfleisch zu kaufen, denn das reife Fleisch schmeckt süß und passt so nicht mehr zu herzhaften Gerichten. Jackfruchtfleisch erhält man im Internet und in einigen Bio-Läden. Ganz auf die Frucht umsteigen sollte man aber nicht, da sie nur in den Tropen wächst und bis zu uns nach Deutschland schon einiges an CO2 und Energie verbraucht hat.
  • Kichererbsen: Die Kichererbse ist ein echter Alleskönner und sehr vielseitig in der Küche. Die kleinen Erbsen stellen in Sachen Kalzium- und Eiweißgehalt so manches Fleischprodukt in den Schatten. Außerdem sättigen Kichererbsen sehr lange und sind in jedem sortierten Supermarkt erhältlich.
  • Shiitake: Pilze könnten in Zukunft eine wichtige Rolle in Sachen Ernährung spielen. Grader der Shiitake-Pilz hat in seiner Konsistenz und Geschmack Ähnlichkeit mit Bacon, wenn er entsprechend verarbeitet wird. Des Weiteren haben Pilze einen hohen Gehalt an Mineral- und Ballaststoffen und wenig Kalorien.

Fazit

Kommerziell erzeugte Fleischersatzprodukte sind noch nicht am Ziel gesund und preiswert zu sein. Die großen Hersteller müssen weiter an ihren Rezepturen arbeiten und diese gesünder machen. Dennoch sollte man sie nicht abschreiben, sondern genau auf die Inhaltsstoffe achten und vergleichen. Außerdem können Sie auch viele natürliche Alternativen ausprobieren z.B. die oben beschrieben Produkte.

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