Dinkelmehl

Allgemein

Dinkel, auch Spelz genannt, ist quasi die Urform des Weizens in Europa. Ursprünglich kommt es aber aus dem asiatischen Raum, doch bereits vor mehreren Tausend Jahren verbreitete sich dieses Getreide und wurde schon in der Jungsteinzeit in Europa vor allem im Alpenraum genutzt und angebaut. Dinkel ist ein Getreide, welches sehr viele gesunde Inhaltsstoffe hat und sogar von einigen Menschen mit Weizenunverträglichkeiten gut vertragen wird. Allerdings ist es genauso wenig glutenfrei (Klebereiweiß) wie Weizen oder Roggen. Dinkel enthält sogar mehr Eiweiß als andere gängige Getreidesorten. Aber die enthaltenen Proteine im Dinkel sind besonders hochwertig und können vom Körper gut verwertet werden. Aber Dinkel hat weniger Ballaststoffe als z.B. Roggen. Aus den Körnern des Dinkels mahlt man Mehl, welches es in 3 Typen gibt. Der Mehltype gibt in Milligramm an, wie viel Mineralstoffe pro 100 Gramm Mehl enthalten sind. Dinkelmehl gibt es in Type 630, Type 812 und Type 1050. Man bekommt zahlreiche Produkte aus Dinkel wie z.B. Mehl, Grieß, Flakes, Flocken, Kleie, oder in der gepufften Variante. Grünkern stammt auch vom Dinkel, es ist das noch unreife Korn des Dinkels, dass ca. 3 Wochen vor der Reife geerntet wird.

Herkunft

Herkunft

Deutschland, Schweiz, Belgien, Finnland

Einkauf

Einkauf

Dinkelmehl sollte aus Bio-Anbau stammen, da es weniger mit Pestiziden belastet ist. Die Verpackung sollte immer unbeschädigt und trocken sein. Welchen Typ man bevorzugt ist immer auch eine Geschmackssache.

Reife/ Saison

Reife/ Saison

Man bekommt Dinkelmehl ganzjährig im Handel zu kaufen.

Lagerung/ Aufbewahrung

Lagerung/ Aufbewahrung

Dinkelmehl sollte immer gut verschlossen, trocken, dunkel und kühl gelagert werden. So kann es sich gut 1 Jahr und länger halten.

Nährstoffe

Nährstoffe

Vitamin A, B, C, E, Natrium, Kalium, Calcium, Magnesium, Eisen

Genius-Küchentipp: Dinkelmehl statt Weizenmehl verwenden

Dinkelmehl statt Weizenmehl zu nutzen ist recht einfach. Denn wer ein wenig mehr auf seine Gesundheit achten möchte, kann wirklich ganz leicht Weizenmehl-Produkte gegen Produkte aus Dinkelmehl austauschen. Die Anzahl von Produkten aus Dinkelmehl ist bereits unglaublich groß wie z.B. Pasta wie Spaghetti, Cracker, Knäckebrot, Kekse, Zwieback, Pizzateig, Brot, Müsli, Brötchen, Dinkelbier oder, etwas weniger bekannt, der Dinkel-Drink. Er ist eine tolle Alternative zu Kuhmilch, aber auch für alle die nicht gerne Soja-Milch mögen. Der Dinkel-Drink schmeckt leicht nussig und ist sehr gut bekömmlich.

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