Wie schläft die Welt - Die Tier-Ausgabe

Wie schläft die Welt? In dieser Ausgabe der Serie nehmen wir den Schlaf von Katzen, Fischen, Hunden, Krokodilen, Faultieren, Alpakas, Pandabären und Eichhörnchen unter die Lupe. Die Schlafgewohnheiten der Tiere sind so individuell wie unsere – und so manch einer wird sich hier vielleicht wiedererkennen.

Inhaltsverzeichnis

 

Katze


Eine Katze schläft üblicherweise mehrmals am Tag und legt zusätzlich Ruhephasen ein, in denen sie döst. Haben Sie Ihren Stubentiger schon mal beim Schlafen beobachtet? Katzen träumen und bewegen die Augen unter den fast gänzlich geschlossenen Lidern. Träumt die Katze besonders lebhaft, dann kommt es sogar vor, dass Pfoten, Schwanz oder die Schnurrhaare zucken und sie schnurrt oder Miau-Laute von sich gibt. Das Aufwachen gleicht uns Menschen – mit einem Gähnen und Strecken.

Fisch


Ein Leben ohne Tiefschlaf? Wer ein Aquarium besitzt, konnte es vielleicht schon beobachten: Fische sind im Schlaf nicht vollkommen weggetreten, denn sie kennen keinen Tiefschlaf. Sie suchen sich oftmals Schlafplätze, an denen sie sich gut verstecken können z.B. unter Steinen, in Pflanzen oder Korallen. Weil sie ihre Augen nicht schließen können, ist es allerdings schwierig einen schlafenden Fisch zu erkennen.

Hund


Der beste Freund des Menschen ist fast immer mit dabei. Haushunde wurden auf ständige Einsatzbereitschaft und Aufmerksamkeit gezüchtet. Ruhezeiten nehmen sich die Hunde selten selbst. Hundebesitzer sollten daher für ihren Vierbeiner im besten Fall eine fixe Schlafenszeit einplanen. Ein ausgiebiger Spaziergang macht das überflüssig – danach schlafen die Vierbeiner meistens sofort.

Krokodil


Immer wachsam – auch im Schlaf. In der Tierwelt ist Schlaf stets mit Gefahr durch natürliche Feinde verbunden. Vögel, Reptilien und Wale haben einen „einseitigen“ Schlaf. Das bedeutet, dass sie eine Gehirnhälfte „abschalten“ können und so wachsam bleiben. Forscher glauben, dass man ein einseitig schlafendes Krokodil daran erkennt, dass es ein Auge geöffnet hat.

Faultier


Das Faultier bewegt sich wenig und wenn, dann nur sehr langsam – der Name ist Programm. Faultiere schlafen 15 bis 20 Stunden pro Tag. Und das können sie auch: Faultiere sind durch ihre langsamen Bewegungen gut vor Feinden geschützt, da diese meist auf schnelle Bewegungen reagieren.

Alpaka


Die beliebten Alpakas entspannen meist in Brustlage. Sie strecken dabei den Hals nach vorne. Alpakas sind Herdentiere und machen deshalb meist alles zeitgleich mit den Artgenossen – auch das Schlafen.

Panda


Pandabären sind Einzelgänger. Das Leben eines Pandas wird vom Essen und Schlafen bestimmt. Nach jeder Mahlzeit sucht der Panda sich einen Schlafplatz auf einem Baum oder in einer Höhle und ruht sich aus. Ein idealer Tag eines Pandas besteht zur Hälfte der Zeit aus Essen, die andere Hälfte verbringt er schlafend.

Eichhörnchen


Gut vorbereitet in die kalten Monate: Eichhörnchen halten keinen Winterschlaf. Sie haben eine sogenannte Winterruhe, in der sie deutlich mehr schlafen. Diese bereiten sie gut vor – indem sie im Herbst Nahrung wie Nüsse und Samen sammeln und diese im Boden vergraben. Sie schlafen gemeinsam mit anderen Eichhörnchen in einem Nest (Kobel) und nutzen ihren Schwanz um sich zu wärmen.

 

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