Allgemein

Der Kaviar — so gut wie jeder kennt diese teure Delikatesse, aber nur wenige haben ihn bereits gegessen. Man unterscheidet bei Kaviar zwischen dem „echten“ und dem einfachen roten Lachs-Kaviar oder gelblichen Forellen-Kaviar. Echter Kaviar ist in seiner Färbung von weiß über gelb-braun zu schwarz erhältlich. Echter Kaviar darf sich nur der Rogen vom Stör nennen. Rogen nennt man die Gesamtheit der reifen Eier eines weiblichen Fisches und Meerestieres.  Es gibt dabei verschiedene Arten von Stören und somit auch Kaviar. Die Preise pro Kilogramm können, je nach Störart, bis zu 30.000€ (weißer Kaviar von Albino-Stören) reichen. Mit der Teuerste ist der Beluga Kaviar. Diese Störart kann bis zu 4 Meter lang werden und über eine Tonne wiegen. Sein Kaviar ist ca. 3,5 mm groß und zart. Günstigere Sorten Kaviar sind kleiner und etwas härter. Da der Bedarf immer weiter steigt, werden die Störe in Aquakulturen gehalten, um so die weltweite Nachfrage zu bedienen. Kaviar wird unter anderem in wunderschöne Dosen gefüllt und dann zum Kauf angeboten. Diese Dosen werden auch häufig einfach nur geöffnet, auf Eis gestellt und dann zum Verzehr serviert.

Herkunft

Herkunft

Russland

Einkauf

Einkauf

Guten Kaviar erkennt man daran, dass er locker perlt und nicht zusammenklebt. Auch riecht und schmeckt er nicht fischig, sondern nur frisch nach Kaviar eben.

Reife/ Saison

Reife/ Saison

Man kann Kaviar ganzjährig im Handel bekommen.

Lagerung/ Aufbewahrung

Lagerung/ Aufbewahrung

Kaviar, egal welche Sorte, gehört immer in den Kühlschrank. Frischer Kaviar der vakuumverpackt ist, hält sich ca. 2 Monate. Pasteurisiert kann er sich über 10 Monate halten. Nach dem Öffnen allerdings sollte Kaviar innerhalb von 2 Tagen verzehrt werden.

Nährstoffe

Nährstoffe

Vitamin A, B, C, D, E, Natrium, Chlorid, Phosphor, Eisen, Zink, Fluorid

Genius-Küchentipp:  Kaviar richtig servieren

Da Kaviar ein durchaus teures Vergnügen ist, sollte man ihn auch richtig servieren und genießen. Einfach Dose auf und mit dem Löffel auf einen Teller oder Canape gegeben, wäre bereits ein Fehler, den man sogar schmecken würde. Kaviar verträgt weder warme Temperaturen noch einen Löffel aus Metall! So geht es richtig: Man nimmt den Kaviar ca. 20 bis maximal 30 Minuten vor dem Verzehr aus dem Kühlschrank. Dann holt man eine Schale und füllt diese mit zerstoßendem Eis. Man kann auch eine spezielle Kaviarschalen kaufen. Nun wird die Dose oder die Vakuumverpackung geöffnet und man stellt die Dose auf das Eis. Alternativ füllt man den Kaviar in eine kleine extra Schale um und stellt diese dann auf das Eis. Man sollte niemals Eis oder Wasser direkt auf den Kaviar kommen lassen. Das ändert den Geschmack zum Nachteil. Wer den Kaviar auf Canapes oder in einem Salat geben möchte, der tut dieses niemals mit einem einfachen Löffel. Es sollte immer ein Löffel aus Perlmutt, Horn oder Kunststoff sein, da diese Materialien nicht mit dem Kaviar reagieren. Metall verändert den Geschmack zum Nachteil des zarten Kaviars. Hat man diese Dinge berücksichtigt, steht dem Genuss nichts mehr im Wege.

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