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Salbei

Allgemein

Der Salbei gehört zur Familie der Lippenblütler. Er ist ein immergrüner Strauch, der bis zu 80 cm hoch wachsen kann. Ursprünglich kam der Salbei vom Balkan und gelangte von da über den oberen Mittelmeerraum nach ganz Europa. Da in seinen ovalen, grau-grünen und behaarten Blättern reichlich wohltuende ätherische Öle enthalten sind, wurde der Salbei schon von den alten Römern als Heilkraut geschätzt und genutzt. Die Stärke seiner Öle bezieht sich vor allem auf die oberen Atemwege, wo sie heilend und beruhigend wirken. Daher nahm man ihn oft als Tee oder Tinktur zu sich.  Auch heutzutage noch wirkt er sich positiv auf unsere Gesundheit aus. Erst im Mittelalter kam er über die verschiedenen Küchen auch zu unserer Nationalküche und fand Anwendung in verschiedenen Gerichten. Seine pelzigen Blättchen sind sehr aromatisch und haben einen würzigen, teils etwas bitteren Geschmack. Diese Geschmacksnoten passen besonders gut zu Fleischsorten wie Kalb, Schwein, Huhn und Lamm. Auch zu Fisch oder als Salbei-Butter zu Pasta oder Gnocchi ist er besonders schmackhaft.

Herkunft

Herkunft

USA, Deutschland, Kroatien, Skandinavien, Russland, Italien, Spanien, Türkei

Einkauf

Einkauf

Salbei bekommt man als frische Blätter in jedem Lebensmittelgeschäft. Aber auch als Topfpflanze ist er in Gärtnereien erhältlich. Seine Blätter sollten fest, kräftig, nicht welk und samtig sein.

Reife/ Saison

Reife/ Saison

Salbei kann man ganzjährig kaufen oder selbst im Garten anpflanzen. Da er winterhart ist, kann er sogar in unserer Region wunderbar gedeihen. Wer aber sicher gehen will, dass er den Winter auf jeden Fall übersteht, der kann ihn auch auf dem Balkon oder auf einer Fensterbank halten und in den kalten Monaten zu sich reinnehmen.

Lagerung/ Aufbewahrung

Lagerung/ Aufbewahrung

Man stellt die frischen Blättchen am besten in ein Glas Wasser auf die Fensterbank oder legt sie gewaschen in einer Frischhaltetüte in den Kühlschrank. So hält er sich gute 2 Wochen frisch.

Nährstoffe

Nährstoffe

Vitamin A, B, Calcium, Kalium, Magnesium, Mangan, Eisen, Zink

Genius-Küchentipp: 

Wer gerne Salbei mag, kann ihn auch ganz leicht auf Vorrat einfrieren. Denn dazu eignet er sich mit seinen aromatischen Blättchen sehr gut. Man benötigt nur ein paar Streifen Alufolie, etwas Öl und natürlich den Salbei selbst. Dann die Blättchen waschen, trocken tupfen und die Alufolienstreifen mit dem Öl bestreichen. Nun einfach 2-3 Blätter vom Salbei zwischen zwei Alufolienstreifen legen, gut verpacken und ins Gefrierfach geben. Der Vorteil sie so einzufrieren ist, dass die Blätter durch das Öl schön weich bleiben. Auch macht es Sinn mehrere Päckchen mit wenigen Blättchen zu packen, da man sie so auch portionsweise wieder auftauen kann.

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