Weinbergschnecken

Allgemein

Die Weinbergschnecke ist eine Delikatesse in vielen Ländern, aber wie sehen Weinbergschnecken aus? Es sind Landschnecken, die bis zu 10 cm lang werden können. Die Kriechsohle der Weinbergschnecke ist durch einen dichten Schleim geschützt und ihr Häuschen ist von bräunlicher Farbe. Auch im alten Rom wusste man die Weinbergschnecke als Delikatesse zu schätzen. Schon rund um 50 v. Chr. züchtete man sie zum Verkauf und Verzehr und im Laufe der Jahrzehnte verbreitete sie sich von den Römern aus in ganz Europa. Früher legten einige Klöster Schneckengärten an, da diese Tiere auch während der Fastenzeit verzehrt werden durften. Schließlich sind sie weder Fisch noch Fleisch. Auch heute gelten sie immer noch als Delikatesse und werden vor allem mit Kräuterbutter und Brot serviert.

Herkunft

Herkunft

Frankreich, Italien, Schweden, Ukraine, Österreich, Spanien

Einkauf

Einkauf

Bei tiefgekühlten und Konserven sollte man immer darauf achten, dass Verpackungen unbeschädigt sind und das Haltbarkeitsdatum ausreichend ist. Lebende Schnecken sollten immer von einem Zuchtbetrieb kommen, da man dort die Tiere ca. 4 Tage vor Verkauf und verzehr hungern lässt, da so ihr Darm entleert ist.

Reife/ Saison

Reife/ Saison

Tiefgekühlt oder als Konserve sind Weinbergschnecken das ganze Jahr über erhältlich. Lebende Schnecken bekommt man von Mai bis Oktober, doch dürfen sie nicht in der Natur eingesammelt werden. Ausschließlich aus Zuchtfarmen dürfen Schnecken zum Verkauf angeboten werden, da diese Schnecke unter Naturschutz steht.

Lagerung/ Aufbewahrung

Lagerung/ Aufbewahrung

Man sollte frische Weinbergschnecken immer unmittelbar nach dem Kauf zubereiten. Tiefgekühlte Schnecken und die in Dosen sind bereits vorgekocht und somit Monate lang haltbar.

Nährstoffe

Nährstoffe

Vitamin A, B, C, E, Schwefel, Kalium, Natrium, Eisen, Kupfer, Zink

Genius-Küchentipp: Weinbergschnecken zubereiten

Aber wie schmecken Weinbergschnecken und wie bereitet man sie zu? In Frankreich gelten Escargots de Bourgogne, also Weinbergschnecken nach Burgunder Art, als besondere Delikatesse. Ihr Geschmack erinnert stark an Krebsfleisch und ihre Konsistenz kommt die von Tintenfisch nahe, also eher fest und nicht glitschig/schleimig . Sie werden mit einer Knoblauch-Buttersauce angerichtet oder als Suppeneinlage verwendet. Beim Verzehr hilft es ein spezielles Schneckenbesteck zu benutzen. Es besteht aus einer Zange zum Festhalten des Gehäuses und einer schmalen, zweizinkigen Gabel. Die Zubereitung der Schnecken ist im Grunde recht leicht. Man muss sie sehr gründlich, am besten mit Essigwasser, säubern und dann lebend in kochendem Salzwasser garen. Die Schnecken werden durch das heiße Wasser sofort getötet und für ca. 15 Minuten gekocht. Danach schreckt man sie unter kaltem Wasser ab, holt sie aus ihrem Gehäuse, entfernt Darm und Harnwege und kann sie danach weiterverarbeiten wie z.B. überbacken oder braten. Oder einfach die Häuschen nochmals reinigen und die gekochten Schnecken wieder zurücklegen ins Häuschen und mit Kräuterbutter bis zum Rand des Hauses auffüllen und servieren.

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